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Vom Fall des Römischen Reichs zur Herrschaft der Venezianer
Mit dem Fall des Römischen Reichs wird Caorle zu einer der wichtigsten Städte der Küste und trägt sogar entscheidend zur Gründung Venedigs bei, als die Einwohner des Festlandes auf den abgelegenen Laguneninseln der Verwüstung der Barbarenhorden, die Aquileia, Concordia, Oderzo, Altino und Padua in Schutt und Asche legten, entkommen konnten. Caorle gewährte den Flüchtlingen aus Concordia Zuflucht und wurde zum Bischofssitz auserkoren. Im Jahr 1000 wird die Erbauung der heutigen Domkirche fertig gestellt. In den darauf folgenden Jahrhunderten wächst die Stadt zusehends, Einwohner und Besitztümer vermehren sich und Caorle stellt der venezianischen Flotte sogar Schiffe und Seemänner zur Verfügung, doch geht ihr Untergang mit dem Fall der Republik Venedig („Repubblica Serenissima“ genannt) einher. |
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